StarCraft II: Wings of Liberty

Nr.
Name
Titelbeschreibung
Dauer
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1
Wings of Liberty
StarCraft II wurde der Welt 2007 in Seoul in Südkorea mithilfe dieses Hauptthemas vorgestellt, das extra für diese Veranstaltung geschrieben wurde. Die Musik wurde live von einem Orchester und einem Chor vor tausenden begeisterten Spielern aufgeführt. Später wurden dem Mix weitere Melodien hinzugefügt, die für die beiden Originaltitel standen, sowie mehrere neue Themen, die für Wings of Liberty und StarCraft: Ghost geschrieben worden waren.
07:15
2
Public Enemy
Die vielen Seiten von Jim Raynor werden in dieser Montage beleuchtet. Die Dobro mit dem eckigen Hals und die Mundharmonika sprechen ihm mit Anlehnungen an eine Western-Geschichte aus der Seele. Sein kompliziertes Liebesleben und die Verzweiflung über den Verlust von Sarah Kerrigan und den Verrat an ihr werden durch ein leeres Whiskyglas und die zarte Akustikgitarre gezeigt.
05:03
3
Heaven's Devils
Die terranischen Space-Marines sind ein rauer Menschenschlag, der sein Weltraumtruckercowboy-Leben vor einer akustischen Kulisse aus „Freiheitsrock“ und anderen Herzfrequenz steigernden Hymnen verlebt. Und diesem Prinzip folgt die Musik der Terraner-Missionen. Diese Harmonie geht direkt auf den musikalischen Stil des Originals StarCraft zurück.
07:06
4
The Deal
Als eines der ersten Stücke, die für StarCraft II komponiert wurden, lieferte dieser Titel den Adrenalinrausch für das erste Teaser-Video im Jahr 2007. In der letztendlichen Veröffentlichung erfährt der Spieler von den Bedingungen, die mit Tychus Findlays Freilassung aus dem Gefängnis einhergehen, und seinem eigenen „Pakt mit dem Teufel“.
04:55
5
Escape from Mar Sara
Auf der Flucht vor den Zerg inmitten einer kurzen, aber epischen Luftschlacht gelingt es Matt Horner, mit Raynor und dessen Männern an Bord der Hyperion zu entkommen. Im selben Augenblick wird ihnen klar, dass die Königin der Klingen zurückgekehrt ist. Alle Macht des Orchesters kommt hier zum Einsatz und wird noch durch eines der heftigsten Chor-Riffs im gesamten Soundtrack unterstützt.
01:47
6
Zeratul's Warning
Gedankenversunken wird Jim Raynor durch eine unerwartete Begegnung mit seinem weisen alten Freund überrascht. Zeratuls Anwesenheit wird durch Auszüge aus dem Protoss-Thema verraten, bevor er sich materialisiert und die Geschichte der uralten Prophezeiung, die sie beide zusammengeführt hat, erzählt.
01:45
7
The Prophecy
Fremdartige Symbole aus grauer Vorzeit prophezeien Zeiten der Not. Zeratuls Monolog über das Schicksal des Universums wird von angreifenden Hydralisken und einer Konfrontation mit Kerrigan, der Königin der Klingen, unterbrochen. Geisterhafte Gesänge unterstreichen dabei die Protoss und deren Platz im Kosmos, bis Zeratul zum Kampf mit Kerrigan und deren Zerg übergeht. Die 78 Musiker im Skywalker Symphony Orchestra lassen jeden Angriff heftiger erscheinen als den letzten und treiben damit Kerrigans eigene prophetischen Worte in Zeratuls Seele.
04:08
8
Firstborn
Den Spielern bietet sich in den Protoss-Missionen eine musikalische Reise durch das kollektive kulturelle Gedächtnis dieses edlen Volkes. Ein Streichorchester, Glockenspiele und düstere Choralgesänge sind die Hauptfarbtöne dieses Klanggemäldes. Diese Musik war außerdem mit unter den ersten Stücken, die für StarCraft II komponiert wurden, und diente den ersten öffentlichen Gameplayvideos als Untermalung.
06:18
9
I, Mengsk
Imperator Arcturus und sein Sohn Valerian manipulieren das Schicksal von Millionen und das vor einer Kulisse aus sentimentaler Kunst und Tradition. Deshalb hört man diese wunderschöne „Arie“ oft im Hintergrund, während schreckliche Entscheidungen getroffen und Befehle erteilt werden. (Sie war auch im originalen StarCraft zu hören, allerdings mit einer weiblichen Sängerin und einem anderen Arrangement.) Diese Melodie ist in eine Montage eingebettet, die sowohl die Errungenschaften als auch die Verwüstung zeigt, die Mengsks Aufstieg mit sich brachte.
09:45
10
Better Tomorrow
Ein Traum von dem, was sein könnte, so wie es sich Matt Horner vorstellt, steht der moralischen Entscheidung gegenüber, der sich Raynor und die Spieler stellen müssen, als Tosh ihnen die jüngsten Neuigkeiten über die Liga erzählt. Und so ist es auch in der Musik, in der es von Hoffnungslosigkeit in Hoffnung umschlägt und dann am Ende in ein Gebet um Vergebung.
02:22
11
Card to Play
Terraner und Zerg werfen sich auf einem riesigen Schlachtfeld einander entgegen und fechten den wohl blutigsten Konflikt der gesamten Kampagne aus. General Warfield wird schwer verwundet, was die Frage aufwirft, ob überhaupt noch ans nackte Überleben gedacht werden kann. Zusammen mit der epischen Schlachtszenerie, zu der sich eine wahre Mauer orchestraler Macht vor den Kämpfern aufbaut, entwickelt sich ein musikalisches Thema, das vielleicht tatsächlich enthüllt, ob der General noch ein Ass im Ärmel hat.
02:31
12
The Hive
Millionen von Zerg ... Der Schwarm ist überall, während der Spieler dieser listigen Spezies nach und nach Territorien abringt. Musikalische Glockenspiele – so unnatürlich wie die Kreaturen selbst – entwickeln sich weiter und schwingen nach komplexen Rhythmen, die einen Mikrokosmos des Reiches der Zerg darstellen.
02:31
13
Fire and Fury
Der Tod umgibt Raynor und die verbliebenen Überlebenden des letzten Zerg-Angriffs. Aber inmitten all dieses Chaos wird der letzte Dominostein aufgestellt und so ein gefährlicher (wenn auch vielversprechender) Weg für die Terraner freigelegt. Die Chancen stehen schlecht und nun muss Raynor, unterstützt von diesem musikalischen Thema, das nun für die Hoffnung und den Kampfgeist der Rebellen steht, die Entschlossenheit seiner Truppen stärken ... Denn manche Dinge sind es einfach wert, für sie zu kämpfen.
03:38
14
The Showdown
Hier laufen alle Stränge zusammen. Entscheidungen werden getroffen – manchmal innerhalb von ein paar Sekunden – und können Auswirkungen auf Generationen haben. Die widerstrebenden Emotionen und die Hoffnung auf einen neuen Sonnenaufgang werden in diesem Glanzstück symphonischer Schönheit dargestellt. Und inmitten all dessen steht eine ätherische Vokalpassage, die über alles, was bloße Worte ausdrücken könnten, hinwegschwebt.
03:54
30-Sekunden Hörprobe
Gesamtdauer: 01:02:58
Gesamt: 14 Titel
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Das StarCraft-Universum spiegelt eine vielfältige Auswahl von Musikeinflüssen wider, darunter auch von Charakteren und Ereignissen, die bis zur Veröffentlichung des Originals 1998 und der Erweiterung Brood War zurückreichen. Zu der Zeit wurde die Musik hauptsächlich mit Keyboards umgesetzt. Jetzt umfasst das Orchester für StarCraft II: Wings of Liberty live eingespielte anschwellende Blasinstrumente, epische Streichinstrumente, knackige Synthesizer, eine gefühlvolle Dobro-Gitarre, Mundharmonikas, Gitarren, Chöre und unzählige Farben, Licht und Schatten, innig und lautstark.

Von den terranischen Space-Marine-Cowboys über die uralten Prophezeiungen der Protoss bis zum kollektiven Bewusstsein der Zerg – und auch der komplexen Persönlichkeit von Marshal Jim Raynor, Sarah Kerrigan (jetzt die Königin der Klingen) sowie dem ruchlosen Arcturus Mengsk und seiner Terranischen Liga – alle haben sie eine Geschichte, vermitteln eine Stimmung, haben eine gewisse Klangfarbe, die musikalisch unterstützt und dargestellt werden muss. Wenn es so aussieht, als ob Raynor seinen Revolver ein klein bisschen schneller zieht, oder wenn Tychus Findlay aufgrund der Musik ein wenig imposanter erscheint, dann haben die Komponisten und Musiker wirklich gute Arbeit geleistet.

Die Musik für StarCraft II wurde an vielen verschiedenen Orten und in verschiedenen Musikstilen aufgenommen. Unsere Suche nach dem klassischen „Filmmusik“-Sound führte uns zur Skywalker-Aufnahmebühne auf der idyllischen Lucasfilm Ranch in Marin County, Kalifornien. Dort nahmen wir 78 unglaubliche Musiker in Filmmanier auf – synchron zum Video. Die Künstler vom San Francisco Symphony Orchestra und der San Francisco Opera gehören zur Weltklasse und haben sich ohne Frage den ruhmreichen Titel „Skywalker Symphony Orchestra“ verdient.

Nach den Orchesteraufnahmen ging es nach Seattle, Washington, wo uns ein 32 Stimmen starker Chor (durch dreifache Tonspur auf 96 Stimmen vergrößert) sein Talent lieh. Der Aufnahmetechniker bei diesen beiden Aufnahmeterminen war John Kurtlander, der nicht nur alle drei Soundtracks für den Herrn der Ringe aufgenommen hat, sondern auch als junger Mann in London bei den Aufnahmen der Beatles von „Abbey Road“ dabei war.

Am Ende fanden wir uns in Woodstock, New York, wieder, wo viele ehemalige Mitglieder der Band von Peter Gabriel leben. Dort fingen wir die Musik der terranischen Bands in „Dreamland“ ein, einer Kirche, die in ein Tonstudio umgewandelt wurde. Die Band schloss unter anderem Bassist Tony Levin ein, der mit John Lennon und unzähligen anderen gespielt hat, sowie Drummer Jerry Marotta, der bereits mit Paul McCartney und auf zwei unserer BlizzCon-Events spielte , um nur ein paar zu nennen.

Ein paar Aufnahmen vor Ort in den Blizzard Studios mit Laurence Juber, Ex-Mitglied von Wings, und dem legendären Tommy Morgan an der Mundharmonika, rundeten die über 4 Stunden neuer Musik für das Spiel und die vielen Filmsequenzen von StarCraft 2 noch ab. Jeder Komponist wählte sich seine Lieblingspassagen, die zusammen dieses Album bilden. Wir sind extrem stolz auf den Soundtrack von StarCraft II: Wings of Liberty und wir hoffen, dass euch dieser Neuzuwachs im musikalischen Vermächtnis von Blizzard und StarCraft gefällt.

- Russell Brower, Direktor für Audio & einer der Komponisten bei Blizzard Entertainment

Credits Alles Anzeigen

KomponistenGlenn Stafford, Derek Duke, Russell Brower, Neal Acree

Zusätzliche MusikLaurence Juber, Cris Velasco, Sascha Dikiciyan, Inon Zur, "Eternal Father, Strong to Save" von William Whiting und John B. Dykes, 1860

Spielmusik verwirklicht vonThe Skywalker Symphony Orchestra

dirigiert von Eimear Noone

Partner: Janet Ketchum

Violine: Laura Albers, Erin Benim, Mariya Borozina, Jeremy Cohen, Joe Edelberg, Connie Gantsweg, Candace Guirao, Robin Hansen, Dawn Harms(Direktor), Adrienne Herbert, Maki Ishii, Gloria Justen, Julie Kim, Roy Malan(Konzertmeister), Michelle Maruyama, Robin Mayforth, Kayo Miki, Yasushi Ogura, Ellen Pesavento, Deborah Price, Evan Price, Craig Reiss, Barbara Riccardi, Philip Santos, Wenyi Shih, Iris Stone, Marianne Wagner, Heidi Wilcox

Viola: Su Buchignani, Don Ehrlich, Paul Ehrlich, Pam Freund, Marcel Gemperli, Patricia Heller(Direktor), Anna Kruger, Polly Malan, Emily Onderdonk, Liz Runnicles, Natalia Vershilova

Cello: Terry Adams, Michelle Djokic, Victoria Ehrlich, Nina Flyer, David Kadarauch(Direktor), Emil Miland, Thalia Moore, Miriam Perkoff

Bass: Charles Chandler(Principal), Steve D'Amico(Principal), Shinji Eshima, Jon Lancelle, Patrick McCarthy, Michel Taddei, Richard Worn

Harfe: Sarah Voynow, Anna Maria Mendietta/